Ratgeber E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing im Mittelstand: Sieben Tipps, damit deine Mails geöffnet werden

Ob eine Mail geöffnet wird, entscheidet sich in wenigen Sekunden anhand von Absendername, Betreffzeile und Vorschautext. Daraus muss hervorgehen, wer schreibt und warum sich das Öffnen lohnt. Damit die Mail nicht im Spam-Ordner landet, müssen außerdem die technischen Einstellungen deiner Domain stimmen, und auf deiner Liste dürfen nur Menschen stehen, die sich selbst angemeldet haben. Wer dann passende Inhalte für die jeweilige Empfängergruppe verschickt und Zeitpunkt und Rhythmus testet, statt zu raten, kann seine Öffnungsrate steigern, auch ohne eigene Marketingabteilung.

Von Janno Fleischer · aktualisiert im November 2026

Erst einmal verstehen

Was die Öffnungsrate wirklich aussagt

Die Öffnungsrate gibt an, wie viele Empfänger deine Mail geöffnet haben. Dein Newsletterprogramm misst das über ein winziges, unsichtbares Bild, das beim Öffnen der Mail geladen wird.

Die Zahl ist ein Anhaltspunkt, aber kein exaktes Ergebnis. Manche Mailprogramme, allen voran Apple Mail, laden Bilder automatisch im Hintergrund, auch wenn niemand die Mail liest. Vergleiche deshalb vor allem deine eigenen Versände miteinander und achte zusätzlich auf Klicks und Antworten.

Der Aufwand lohnt sich trotzdem, denn eine Mail erreicht den Empfänger direkt, ohne dass ein Algorithmus dazwischen entscheidet. Deine Adressliste gehört dir, deine Reichweite auf Instagram oder Facebook dagegen nicht.

Tipp 3

Sorg dafür, dass deine Mail im Posteingang landet

Eine Mail im Spam-Ordner öffnet niemand. Ob Gmail, Outlook oder GMX deine Mail durchlassen, hängt auch an drei technischen Einträgen für deine Domain, also für die Adresse hinter dem @-Zeichen.

SPF legt fest, welche Server in deinem Namen Mails verschicken dürfen. DKIM versieht jede Mail mit einer digitalen Unterschrift, die zeigt, dass sie unterwegs nicht verändert wurde. DMARC sagt dem empfangenden Server, was mit Mails passieren soll, die diese Prüfungen nicht bestehen. Google und Yahoo verlangen diese Einträge inzwischen von Absendern, die viele Mails verschicken.

Dein Newsletterprogramm zeigt dir meist an, welche Einträge fehlen, und dein Webhoster oder IT-Dienstleister kann sie schnell anlegen. Behalte danach unzustellbare Mails und Spam-Beschwerden im Blick.

Tipp 6

Schick jedem, was ihn wirklich betrifft

Je besser eine Mail zur Lage des Empfängers passt, desto eher wird sie geöffnet. Teile deine Liste deshalb in Gruppen auf, Fachleute nennen das Segmentierung. Für einen kleinen Betrieb reichen oft wenige Gruppen, etwa Privat- und Geschäftskunden oder Bestandskunden und Interessenten. Wer vor zwei Jahren eine Küche bei dir gekauft hat, liest eher Pflegetipps als ein Angebot zur Komplettplanung.

Besonders aufmerksam gelesen wird in der Regel die Willkommensmail, die direkt nach der Anmeldung automatisch verschickt wird, weil die Person dann etwas von dir erwartet. Stell dich darin kurz vor, sag, was künftig kommt und wie oft, und gib gleich etwas Nützliches mit. Einmal eingerichtet, läuft diese Mail ohne weiteren Aufwand.

Inhalte und Ziel

Gute Inhalte hast du oft schon längst

Oft fehlt nicht die Technik, sondern die Idee, was in die Mail soll. Dabei entsteht im Alltag laufend Stoff, denn jedes abgeschlossene Projekt, jede häufige Kundenfrage und jeder Tipp zur Jahreszeit kann eine Mail werden. Wenn du ohnehin Beiträge und Videos für Social Media erstellst, greif die besten davon im Newsletter noch einmal auf.

Genauso wichtig ist, wohin der Klick führt. Statt auf die Startseite schickst du die Leser besser auf eine eigene Seite zum Thema der Mail, auf der sie direkt anfragen können. Wie so eine Seite aus Besuchern Anfragen macht, liest du in unserem Ratgeber zur Conversion-Rate, also zum Anteil der Besucher, die am Ende tatsächlich anfragen.

WG-Digital verschickt keine Newsletter für Kunden, liefert aber die Inhalte und Seiten, die eine gute Mail braucht. Unsere Social-Media-Betreuung gibt es ab 450 € netto im Monat, eine Landingpage für dein Angebot ab 1.500 € netto einmalig.

Noch Fragen?

Häufige Fragen zu Newsletter und Öffnungsrate

Kurz und ehrlich beantwortet. War deine Frage nicht dabei? Dann buch den kostenlosen Marketing-Check, dort beantworten wir sie persönlich.

Was ist eine gute Öffnungsrate?

Eine allgemeingültige Zahl gibt es nicht, weil die Werte stark von Branche, Zielgruppe und Pflege der Liste abhängen. Außerdem zählen manche Mailprogramme Öffnungen automatisch mit. Vergleiche deshalb deine eigenen Versände untereinander. Steigt die Öffnungsrate über mehrere Mails hinweg, bist du auf dem richtigen Weg.

Brauche ich für meinen Newsletter ein Double-Opt-in?

Für Werbemails brauchst du grundsätzlich eine Einwilligung, die du im Zweifel nachweisen musst. Das Double-Opt-in, also die Bestätigung der Anmeldung über einen Link in einer zweiten Mail, ist in Deutschland der übliche Weg dafür. Für Bestandskunden gibt es eine enge Ausnahme, die du dir im Einzelfall von einer Rechtsberatung bestätigen lassen solltest.

Welches Newsletterprogramm passt zu einem kleinen Betrieb?

Achte darauf, dass der Anbieter deine Daten in der EU verarbeitet und einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung anbietet, also einen Vertrag darüber, wie er mit den Adressen deiner Kunden umgeht. Das Double-Opt-in sollte fertig eingebaut sein. Bekannte europäische Beispiele sind CleverReach aus Deutschland und Brevo, das früher Sendinblue hieß.

Wie oft sollte ich einen Newsletter verschicken?

Verschick ihn so oft, wie du etwas Nützliches zu sagen hast, und so regelmäßig, dass deine Kunden dich nicht vergessen. Für viele kleine Betriebe ist einmal im Monat ein guter Anfang, weil das im Alltag machbar bleibt. Steigen die Abmeldungen deutlich, war es zu viel oder der Inhalt hat nicht gepasst.

Lohnt sich ein Newsletter auch für einen Handwerksbetrieb?

Ja, wenn du deine Kunden über längere Zeit begleitest und es wiederkehrende Anlässe gibt, etwa Wartungen oder saisonale Arbeiten. Kaufen deine Kunden dagegen nur einmal im Leben bei dir, steckst du die Zeit meist besser in Google-Bewertungen und Empfehlungen.

  • Kostenlos
  • Per Video oder vor Ort
  • Danach ein konkreter erster Schritt

Mehr Anfragen aus Inhalten, die du schon hast

In einem kostenlosen Erstgespräch von 30 Minuten schauen wir gemeinsam, wie du mit deinen Inhalten aus Social Media und deinem Newsletter mehr Anfragen bekommst. Das Gespräch ist unverbindlich, und du bekommst eine ehrliche Einschätzung, wo du ansetzen solltest.

Kostenloses Erstgespräch buchen

Lieber telefonieren? 034954 299830

Buch-Mockup der kostenlosen Übersicht mit KI-Prozessen aus verschiedenen Branchen Du willst erst sehen, wie wir denken? Hol dir die kostenlose Übersicht mit 300 KI-Prozessen aus 30 Branchen.

Nach oben scrollen

Kostenfreie Expressanfrage

Sie möchten mehr über unser Angebot erfahren?
Wenn Sie uns bis 12 Uhr eine Anfrage schicken, melden wir uns noch am selben Tag bei Ihnen und beantworten alle Fragen.
Ausgenommen sind natürlich  Wochenenden und Feiertage.