
Ratgeber Webseite
Eine Website ist der dauerhafte Auftritt deines Unternehmens mit allen Leistungen, deinem Team und deinen Kontaktdaten. Eine Landingpage ist eine einzelne Seite für genau ein Angebot und genau eine Handlung, zum Beispiel einen Anruf oder eine Anfrage. Bei Werbekampagnen bringt die Landingpage meistens deutlich mehr Anfragen, für die Sichtbarkeit bei Google und das Vertrauen deiner Kunden brauchst du die Website. Für die meisten Unternehmen ist deshalb die Kombination aus beidem die beste Lösung.
Von Janno Fleischer · Video vom 1. November 2026 · 6 Minuten

Der Unterschied
Eine Website ist so etwas wie dein digitaler Firmensitz. Dort finden Besucher alle Leistungen, Informationen über das Unternehmen, das Team, offene Stellen und die Kontaktdaten. Sie beantwortet viele Fragen für viele unterschiedliche Besucher.
Eine Landingpage ist dagegen eine einzelne Seite, die für genau ein Ziel gebaut ist. Sie hat ein Angebot, eine Zielgruppe und eine Handlung, die der Besucher ausführen soll, zum Beispiel anrufen oder ein Formular ausfüllen. Es gibt kein großes Menü und nichts, was ablenkt. Deshalb bringt eine Landingpage bei Werbekampagnen meistens deutlich mehr Anfragen.
Kurz gesagt
Einsatz
Eine Landingpage lohnt sich immer dann, wenn du Menschen gezielt zu einem bestimmten Angebot schickst. Das klassische Beispiel sind Werbekampagnen bei Google, Facebook oder Instagram. Wer auf eine Anzeige für die Wartung von Klimaanlagen klickt, will genau dazu etwas lesen und nicht auf einer Startseite landen, auf der er erst suchen muss.
Weitere gute Anlässe sind eine zeitlich begrenzte Aktion, eine Veranstaltung, ein neues Produkt oder eine Recruiting-Kampagne, bei der Bewerber direkt auf einer Seite mit einem kurzen Bewerbungsformular landen. Dazu kommt ein praktischer Vorteil: Bei einer Landingpage kannst du sehr genau messen, wie viele Besucher zu Anfragen werden, und Texte oder Bilder gezielt verbessern.
Gute Anlässe
Aufbau
Ganz oben steht eine Überschrift, die das Versprechen der Anzeige aufgreift. Wenn die Anzeige eine Klimaanlagen-Wartung innerhalb von 48 Stunden verspricht, steht genau das auch oben auf der Seite. Danach beschreibst du kurz das Problem und deine Lösung und nennst die wichtigsten Vorteile.
Anschließend zeigst du, warum man dir vertrauen kann, zum Beispiel mit Bewertungen, echten Fotos oder Referenzen. Die Aufforderung zur Anfrage taucht mehrmals auf, damit niemand erst nach oben scrollen muss. Das Formular ist kurz und funktioniert problemlos auf dem Handy, und ein paar Antworten auf typische Fragen nehmen die letzten Zweifel.
Wichtig ist dabei vor allem eins: Jeder zusätzliche Klick und jede unnötige Information kostet dich Anfragen. Übrigens braucht auch eine Landingpage ein Impressum und eine Datenschutzerklärung.
Die Bausteine
Website
Sobald es um deine dauerhafte Präsenz geht, brauchst du eine richtige Website. Eine einzelne Landingpage wird bei Google nur für sehr wenige Suchbegriffe gefunden. Wenn du mehrere Leistungen anbietest und für jede davon gefunden werden willst, braucht jede Leistung ihre eigene Unterseite.
Dazu kommt das Vertrauen. Viele Menschen schauen sich ein Unternehmen genauer an, bevor sie anfragen. Sie wollen wissen, wer hinter der Firma steckt, wie lange es sie schon gibt und welche Projekte sie schon umgesetzt hat. Auch Bewerber prüfen deine Website, bevor sie sich melden. Und KI-Assistenten wie ChatGPT finden über eine gut aufgebaute Website deutlich mehr Informationen über dich als über eine einzelne Seite.
Eine Zwischenlösung ist der Onepager, also eine Website, die aus einer einzigen langen Seite besteht. Für Unternehmen mit nur wenigen Leistungen kann das für den Anfang völlig reichen. Sobald du aber bei Google für verschiedene Leistungen gefunden werden willst, stößt ein Onepager an seine Grenzen.
Social Media
Ein Profil bei Facebook oder Instagram ist schnell erstellt und kostet nichts, das ist ein echter Vorteil. Es hat aber auch klare Nachteile. Die Plattform gehört dir nicht. Wenn dein Konto gesperrt wird oder die Plattform ihre Regeln ändert, ist deine Präsenz von heute auf morgen weg oder kaum noch sichtbar.
Außerdem nutzen nicht alle deine Kunden diese Plattformen, und bei Google wirst du mit einem Social-Media-Profil deutlich schlechter gefunden als mit einer eigenen Website. Ein Profil in den sozialen Netzwerken ist deshalb eine gute Ergänzung, aber kein Ersatz für eine eigene Website.
Unsere Empfehlung
Für die meisten Unternehmen ist die Kombination die beste Lösung. Die Website ist das Fundament, auf dem alle Informationen stehen und über das du bei Google gefunden wirst. Für jede Werbekampagne oder Aktion baust du zusätzlich eine eigene Landingpage, die genau zu dieser Kampagne passt.
Diese Landingpage kann sogar unter deiner normalen Website-Adresse liegen, zum Beispiel als eigene Unterseite ohne Menü. Sie ist in der Regel deutlich günstiger als eine komplette Website und schnell erstellt. Und wenn du Werbung schaltest, schick die Leute nie einfach auf deine Startseite, sondern immer auf eine Seite, die genau zur Anzeige passt.
Wie wir Landingpages planen und was sie kosten, steht auf der Seite Landingpage erstellen lassen. Wenn du eine komplette Website brauchst, findest du alles Wichtige unter Website erstellen lassen.
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Noch Fragen?
Kurz und ehrlich beantwortet. War deine Frage nicht dabei? Dann buch den kostenlosen Marketing-Check, dort beantworten wir sie persönlich.
Ja, in der Regel deutlich, weil sie nur aus einer Seite besteht und auf ein einziges Ziel ausgerichtet ist. Bei WG-Digital kostet eine Landingpage zum Festpreis ab 1.500 € netto einmalig. Alternativ gibt es sie für 125 € netto im Monat bei einer Laufzeit von 12 Monaten, dann sind laufende Anpassungen an deine Kampagnen enthalten.
Ja. Die Landingpage kann als eigene Unterseite ohne Menü auf deiner Website liegen. So profitiert sie von deiner bekannten Adresse, lenkt die Besucher aber nicht mit anderen Themen ab.
Ja. Auch eine einzelne Landingpage braucht ein Impressum und eine Datenschutzerklärung. Beides kann als kleiner Link am Ende der Seite stehen, damit es nicht vom eigentlichen Ziel ablenkt.
Für Unternehmen mit wenigen Leistungen kann ein Onepager am Anfang reichen. Wenn du bei Google für verschiedene Leistungen gefunden werden willst, braucht jede Leistung ihre eigene Unterseite, und dafür ist ein Onepager zu klein.
Nein. Wer auf eine Anzeige klickt, will genau das Angebot aus der Anzeige sehen. Auf der Startseite muss er erst suchen, und viele Besucher springen dann ab. Schick die Leute deshalb immer auf eine Seite, die genau zur Anzeige passt.
In einem kostenlosen Erstgespräch von 30 Minuten schauen wir gemeinsam auf dein Vorhaben und sagen dir, ob eine Landingpage reicht oder ob eine komplette Website sinnvoller ist. Das Gespräch ist unverbindlich.
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